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Erdgasverbrauch senken
Die Gasvorräte belaufen sich weltweit auf ca. 175.000 Milliarden Kubikmeter. Erdgas stellt neben Mineralöl und Stein- bzw. Braunkohle die dritte große Säule der Energieversorgung dar. In Deutschland wird es fast ausschließlich zum Kochen, Heizen oder für die Warmwasserzubereitung eingesetzt. Zunehmend ist aber auch seine gewerbliche bzw industrielle Nutzung zur Erzeugung von Prozesswärme oder Strom. Mittlerweile wird es auch Kraftstoff für Autos eingesetzt.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 84 Milliarden Kubikmeter Erdgas verbraucht. Etwa 45 Prozent der Deutschen heizten damit mit Erdgas.
Sparen Sie im Verbrauch
Um den Erdgasverbrauch im Alltag zu senken, gibt es einige effiziente Tipps und Tricks: Zum Beispiel ist beim Kochen darauf zu achten, dass Topf und Pfanne möglichst denselben Durchmesser wie die Gaskochstelle haben. Denn ist Topf oder Pfanne kleiner als als die Kochstelle geht bis zu 20 Prozent an wertvoller und insbesondere teurer Energie verloren. Gemüse muss nicht lange gekocht werden. Oft reicht es sogar aus, es in einer Pfanne kurz anzudünsten. Von häufigen Vollbädern sollte auch abgesehen werden, denn das Wasser, dass man beim Baden verbraucht, reicht für ganze drei Mal Duschen.
Beim Duschen kann man den Wasserverbrauch drosseln, indem man sich spezielle Duschköpfe aus dem Baumarkt besorgt. Mit diesen kann man nicht nur verschiedene Duschstrahlarten einstellen, sondern auch bis 50 Prozent an Wasser einsparen. Sollte es im Haus eine Therme oder einen Durchlauferhitzer geben, ist darauf zu achten, dass dieser auf der niedrigsten Stufe eingestellt ist.
Schon als echter „Spar-Klassiker“ gilt das Ausschalten des Wasserhahns beim Zähneputzen. Obwohl es den meisten bekannt sein müsste, dass dabei im Jahr eine Menge Geld eingespart werden kann, nehmen sich leider die Wenigsten diesen Spar-Tipp zu Herzen.
Gasverbrauch beim Heizen
Beim Heizen entstehen die größten Energiekosten. Deshalb sollte man hier auch am achtsamsten sein, was den Verbrauch anbelangt. Senkt man die Raumtemperatur um nur ein Grad, kann man um die 6 Prozent an Gasverbrauch sparen.
Um nicht unnötig viel heizen zu müssen, sollten die Türen zu anderen Zimmern immer geschlossen sein. Räume, die tagsüber nicht genutzt werden oder in denen sich selten aufgehalten wird, sollten gar nicht oder nur wenig beheizt werden. So sollte das Badezimmer beispielsweise nur morgens und abends beheizt werden, zu Zeiten in denen es hauptsächlich benutzt wird.
Nachts kann man die Heizung im Schlafzimmer bis zu fünf Grad herabsenken. Das ist zum einen aus gesundheitlicher Sicht zu befürworten und zum anderen natürlich aus ökonomischer Sicht.
Beim Lüften ist ebenfalls darauf zu achten, dass keine Energie und Geld zum Fenster rausgeschmissen wird. Also lieber kurz lüften, dann kühlen Boden und Wände nicht so sehr aus. Zudem sollte sichergestellt sein, dass keine Wärme durch undichte Fenster und Türen verloren geht. Im Winter empfiehlt es sich Rollläden und Jalousien schon früh runter zu lassen, da sie zusätzlich isolierend wirken und verhindern, dass Wärme nach draußen entweicht.